Viele Beobachter sprechen von Neokolonialismus – andere sehnen eine win-win-Situation herbei. Wohl selten hat ein Thema aus der internationalen Zusammen-arbeit so viel Aufmerksamkeit erhalten wie aktuell das Phänomen des „Landgrab-bing“.
Regierungen und Investmentfonds erwerben in Afrika und Asien Ackerland, um Nahrungsmittel anzubauen – ein lohnendes Geschäft, weil die Preise rasch steigen. Das Milliarden-Monopoly führt zu einem modernen Kolonialismus, dem sich viele arme Länder notgedrungen unterwerfen.
Die Fraktion Bündnis 90/Grüne fordert, "land grabbing" auf die internationale Agenda zu setzen und hierfür eine hochrangige Konferenz auszurichten, um mögliche Potenziale, Gefahren und Auswirkungen des Themas zu diskutieren
- Deutscher Bundestag
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04 May 2009